Die 3 Bewusstseins-Arten

Kundalini-Tour            Cusco 1


Kryon durch Lee Carroll in Cusco, Peru im November 2015


Englische Originalaufzeichnung unter www.kryon.com
Private Übersetzung ab Audio-Aufnahme von Susanne Finsterle


Seid gegrüsst ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.


Lasst uns wieder einen Moment innehalten. Für die Zuhörer möchte ich sagen, dass wir in der peruanischen Stadt Cusco sind. Und morgen sind wir in Machu Picchu. Ich habe noch nie zuvor auf diese Weise über eine Gegend und damit verbunden auch über die Ureinwohner von hier gesprochen. Zudem enthält die Botschaft noch eine Lektion, die für jedermann gilt.
Ihr befindet euch an einem sehr speziellen Ort und wir haben schon in Bolivien davon gesprochen. Die Insel und der See sind heilig. Ich erwähnte auch, dass die Hälfte des Sees zu Peru gehört. Das Land hier gilt seit Beginn als heilig, so wie wir das gestern beschrieben haben. Man könnte sagen, dass es über Jahrtausende darauf gewartet hat. Das macht es zu etwas Besonderem, auch wenn nicht alles, was hier geschah, aussergewöhnlich war. Ich gebe euch ein Beispiel: Die Prophezeiung vom ‘Adler und Condor‘ zeigt sich in Peru im Ausdruck ‚Das Erwachen des Pumas‘. Dieser Ausdruck bedeutet nicht das Erwachen der Inkas. Schauen wir es uns an.


Machu Picchu
Warum seid ihr hier und befasst euch mit dem, was die Inkas taten? Waren sie erleuchtet?
Worin bestand ihre eigentliche Weisheit? Was ist das Besondere daran? Die Region von Machu Picchu, wohin ihr morgen reist – was macht sie so besonders? Halten wir etwas fest: Gaia ist heilig, und sie hat immer auf diesen Wandel gewartet. Jene, die hier lebten, besonders die Inkas, wussten nichts von einer grossen Schöpferquelle. Und dennoch trugen sie etwas in sich, das bemerkenswert ist: Sie hatten eine gewisse Intelligenz darüber, wie die Dinge funktionieren, und das kam von der Erde. Und deshalb verbanden sie es mit dem, was ihr heute ‚schamanische Energien‘ nennt. Sie brachten von der Erde die Weisheit, die sie in sich trugen. Lasst es mich klar ausdrücken: Ihr bewundert die Inkas, ihre Bauten, ihre Fähigkeit der Bewässerung. Als die Eroberer von Europa kamen, waren sie beschämt durch die Bauweise, die sie hier vorfanden. Mit anderen Worten, die europäischen Bauten hatten diesen Standard noch nicht erreicht. Und die Alten waren sogar fähig, erdbebensicher zu bauen.


Aber sie hatten noch nicht das Bewusstsein des einen Gottes. Sie besassen das Bewusstsein von Gaia. Deshalb kam auch die Weisheit von Gaia, und es gab weit mehr schamanische Energien als irgendwo sonst. Und das ist es, was ihr studiert. Es ist nicht unbedingt das Volk der Inkas, sondern die Weisheit, die hier im Land liegt – und eine gewisse Magie. Lasst mich euch von der Magie erzählen.


Jedes Mal, wenn mich mein Partner hierher bringt, werde ich euch eine Geschichte über den Ort Machu Picchu erzählen. Er ist magisch, geheimnisvoll, wunderschön, voller Freude. Vielleicht fragt ihr die Führer: „Wer baute dies, warum steht es hier und was ist damals wirklich geschehen?“ Und wenn ihr fünf verschiedene Führer fragt, bekommt ihr fünf verschiedene Antworten. Niemand weiss es wirklich. Oh, aber das ist nicht das Magische. Als die Eroberer kamen, sahen sie, was die Inkas besassen: Gold. Einer der Gründe, warum die Spanier so lange hier blieben und sich über den Kontinent verteilten, waren die erstaunlichen Reichtümer, die sie hier vorfanden.

Mit der Zeit schwärmten diese Eroberer aus und suchten alle möglichen Orte ab, wo Gold sein könnte. Es lag in so vielen Regionen versteckt. Und sie fanden es und schifften es nach Europa zurück. Man könnte wirklich sagen, dass sie unter jedem Busch und in jeder Höhle und jeder Ritze gesucht haben.


Wenn ihr morgen Machu Picchu besucht und diese erstaunliche, wunderschöne Aussicht seht
und die Energie spürt, dann möchte ich, dass ihr etwas wisst: Die Spanier haben diesen Ort
verfehlt. Die Entdeckung von Machu Picchu erfolgte erst vor gut 100 Jahren. Wie kommt es, dass sie diesen Ort verfehlt haben? Ihr sagt vielleicht: „Oh, womöglich war er überwachsen mit Sträuchern, Büschen und Bäumen.“ Fast alles war überwachsen und das wussten sie. Trotzdem entdeckten sie den Ort nicht. Und ich sage euch, das war kein Zufall. Etwas musste unberührt und rein bleiben – unberührt von irgendwelchen anderen Energien, ausgenommen von denen der Alten, die ihn erbaut haben. Und das machte den Ort so wertvoll. Man könnte sogar sagen, dass Machu Picchu für eine Weile unsichtbar war. Prägt euch das ein.


Was noch könnte für den gesamten Planeten unsichtbar sein? Ich werde es euch sagen.
Wir werden von drei Bewusstseins-Arten und ihrer Bedeutung sprechen, und über die Tatsache, dass eine davon der Menschheit verborgen blieb und auf den Shift wartete, den ihr im Jahre 2012 begonnen habt. Und der eigentliche Grund, warum ich diese Botschaft heute gebe, ist das ‚Erwachen des Pumas‘. Das war auch die Prophezeiung der Alten.


1. Gott existiert
Das einfache Bewusstsein ist die Wahrnehmung und das Wissen von der Schöpferquelle des Universums. Die Alten hatten das noch nicht. Für sie waren es die Sterne, Gaia, die Himmelsrichtungen Norden-Süden-Osten-Westen, die Jahreszeiten oder die Tiere. Es gab wirklich noch kein Bewusstsein von einer Schöpferquelle. Dieses folgende Bewusstsein ist denn auch gar nicht so alt, nämlich nur 4000-5000 Jahre. Das erste Bewusstsein war also, dass es einen, singulären, erschaffenden Gott gibt. Heute ist das allgemein bekannt und alle auf diesem Planeten sehen dies so. Und es erschuf das, was ihr eure ‚Kirche‘ nennt, mit all ihren Glaubenssystemen darum herum: die Verehrung, Anbetung und Anerkennung von einem Schöpfergott. Es gibt so viele Kirchen hier. Die Eroberer brachten sie hierher, und alles veränderte sich.
Man könnte sagen, dass dies der erste Bewusstseins-Level war. Und das einzige, was diesem Bewusstsein fehlte, war die zweite Bewusstseins-Art. Beim ersten Bewusstsein gehört die menschliche Seele zum Menschen. Und ihr fragt vielleicht: „Nun, ist es denn nicht so?“
Nein, denn es gibt wirklich nicht so etwas wie eine menschliche Seele. Die Seele gehört zu Gott.
Die erste Bewusstseins-Art liess also diesen Teil aus, und deshalb waren die Menschen getrennt von Gott. Sie konnten sich versündigen und bestraft werden, und die Seelen gingen dann beim Tod an andere Orte.


2. Gott ist in euch
Die zweite Art von Bewusstsein ist nicht so alt, weniger als 2000 Jahre. Die Schöpferquelle, welche Gott ist, befindet sich auch in eurer Seele. Gott lebt in euch. Ihr seid Kinder der Schöpferquelle, und in der Seele, die ihr ‚menschlich‘ nennt, ist auch Gott enthalten. Dies ist der zweite Bewusstseins-Level, und er gehört zu euch hier im Raum und zu den vielen anderen Zuhörern.
Nun möchte ich für einen Moment innehalten. Der zweite Bewusstseins-Level war der höchste, den ihr erreichen konntet. Denn der dritte Bewusstseins-Level wurde verborgen gehalten, und niemand konnte ihn sehen oder finden – es sei denn, ihr würdet den Shift im Jahr 2012 machen. Ich sage euch gleich, was der dritte Bewusstseins-Level ist, aber lasst uns den zweiten Level mit seinen Themen und Rätseln noch etwas anschauen.

Es ist für einen Menschen schwierig zu begreifen, dass das Göttliche im Innern ist, und zwar
wegen der Dualität der freien Wahl. Jeder Mensch, der meine Worte hört, kämpft mit diesem zweiten Bewusstsein. „Kryon, wenn Gott in mir ist, warum hab ich dann dieses Problem?
Warum ist mir dies oder das passiert? Wenn Gott in mir ist, warum kann ich dann diesen Teil
nicht ergreifen und benutzen? Warum zweifle ich?“ Ich habe soeben alle von euch beschrieben,
denn die zweite Bewusstseins-Art ist schwierig. Es beginnt damit, dieselbe Weisheit zu benutzen, welche die Schamanen hier mit der Erde hatten. Wie kann die Menschheit Teil des Planeten sein? Was sagte die Erde wirklich zu den Schamanen? Welches ist die beste Art, sie zu ehren?


Die schamanische Energie bildete Brücken zwischen den hier lebenden Menschen und Gaia, Pachamama. Und wenn ihr die Schamanen fragtet, wie schwierig das war, würden sie sagen:
„Es erforderte und verzehrte alles in uns.“ Hört einzelnen von ihnen zu, wenn sie beschreiben,
was es brauchte, um ein Schamane zu sein. Einige sagen, dass man direkt in den Schamanismus hineingeboren werden musste. Man konnte es nur werden, wenn man bereits in der Ahnenreihe der Schamanen stand. Und danach musste man es erst noch für mindestens 20 Jahre bei schamanischen Lehrern studieren, und auch dann war es nicht sicher, ob man es schaffen würde.


Und all dies betrifft erst das einfache Bewusstsein, wie die Energie von Gaia im Menschen drin lebt.
Und mit eurem Bewusstsein, diesem zweiten Level, der weit darüber hinausging, müsst ihr nun herausfinden, wie Gott in euch sein kann. Deshalb sitzt ihr heute vor mir, und bevor ich euch das dritte Bewusstsein vorstelle, werde ich euch sagen, was viele bereits herausgefunden haben. Denn bevor ihr nicht mit dem zweiten Bewusstsein ganz vertraut seid, wird der dritte Level unmöglich sein.
Gott in eurem Innern ist da und ihr müsst ihn nicht erst finden. Alles, was ihr tun müsst, ist ihn zuzulassen. Habt ihr mich gehört? Ihr müsst ihn nur anerkennen. Das Erlauben eurer Göttlichkeit
wird euch entspannen. Was beschäftigt euch jetzt gerade? Ehrlich, was macht euch Sorgen?
Was wäre, wenn ihr euch gar nicht damit beschäftigen müsstet, weil das zweite Bewusstsein weiss, dass Gott im Inneren sich darum kümmern wird? Ich möchte, dass ihr einen Atemzug nehmt und das Gefühl von Erleichterung spürt. Was auch immer ihr denkt, was euer Problem ist - es ist keines für Gott. Könnt ihr es gehen lassen und erlauben, dass wir uns mit euch an die Arbeit machen? Oder werdet ihr diese Dualität hochhalten und für ein paar weitere Jahrtausende gegen uns kämpfen?


Da ist so viel, und all das Wunderschöne, das ihr empfangen könnt, will euch erfüllen.
Wenn ihr morgen nach Machu Picchu geht, werde ich da sein und wir werden uns gemeinsam nähren, an einem Ort, der unsichtbar war. Mehr als drei Zivilisationen lebten dort, ohne sich
zu kennen. Das Magische liegt in seiner Reinheit, denn es ist ein Teil von Peru, der rein und unberührt von Eroberern blieb…und gewartet hat.


3. Selbstermächtigung
Und jetzt kommen wir also zur dritten Bewusstseinsart – ein Bewusstsein, das ohne den Shift
nie hätte erreicht werden können. In Nordamerika hatten die Mayas einen Kalender, der mit dem Shift übereinstimmte. Darin stand geschrieben, dass wenn ihr es über die Präzession der Tag- und Nachtgleiche hinaus schaffen würdet, ein grosses, neues menschliches Bewusstsein freigelassen würde. Dinge, die nie denkbar waren, werden zugänglich, so als ob die Obergrenze der Weisheit angehoben würde und die Menschen an Dinge zu denken beginnen, die schon immer da waren – aber im Verborgenen lagen.
Das dritte Bewusstsein ist der nächstfolgende Schritt auf das erste und zweite Bewusstsein. Das erste ist das Wissen, dass Gott existiert. Das zweite ist die Realisation, dass Gott in eurem Innern ist und ihr nicht von ihm getrennt seid. Und beim dritten Bewusstsein geht es darum, die Essenz der Schöpferquelle nach aussen zu nehmen und als Werkzeug zu benutzen, um das höchste Bewusstsein zu erschaffen, das der Planet je hatte. Das erste Bewusstsein ist das Wissen von Gott, das zweite ist das Wissen von Gott im Innern, und das dritte nimmt dies und wendet es an.


Ihr kennt die Redewendung ‚ein Meister zu werden‘ - und das war es, was die Meister taten. Wenn ihr dabei gewesen wärt, als Jesus seine Wahrheiten verkündete, hättet ihr das dritte Bewusstsein gesehen. Ihr hättet gesehen, wie sich die Physik und das Leben vor seinem Wissen beugten.
Für viele war das überwältigend – und so seltsam, dass er dafür sterben musste.
Aber dieses Mal, meine Freunde, ist vorgesehen, dass ihr hier bleibt und lernt, mit dieser Macht umzugehen – mit Liebe und Mitgefühl, und auf Arten und Weisen, an die ihr noch nie gedacht habt.
Das dritte Bewusstsein wird die Zeitrechnung neu einstellen, wenn die Historiker zurückblicken und diesen grossen Wandel sehen.


Damit schliesse ich. Seid nicht überwältigt, sondern wisst einfach, dass dies der Plan ist. Und es beginnt mit den alten Seelen, die hier sind und mir zuhören. Und bei ein paar von euch wird es morgen zu euch ‚sprechen‘, wenn ihr Machu Picchu seht. Gaia mag vielleicht auf seltsame Weisen reagieren, um zu sagen: „Hallo… und danke, dass ihr versteht, was das Erwachen des Pumas wirklich bedeutet.“


And so it is.

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