DISCOVERY - Teil 1

Lee Carroll - KRYON

Überlingen, Baden-Württemberg, Germany, September 12, 2018

Deutsch von Angelika und Dr. Bryan Cooper.

Seid gegrüßt, meine Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.

Der Raum ist durch die Absicht der Anwesenden belebt. Ich werde für diejenigen, die nicht anwesend sind, beschreiben, was hier vor sich geht. Über 100 Menschen sind hier, die einige Tage ihres Lebens dem Aufenthalt in diesem Raum widmen werden. Sie wollen sich selbst erforschen, um einen spirituellen Blick auf das zu werfen, was in ihrem Leben vor sich geht, um sich die Erlaubnis zu geben, zu größeren Wahrheiten zu erwachen, oder um einfach in dieser Energie zu sitzen und zuzuhören. Es gibt hier also ein gewisses Ausmaß an Hingabe. Wir präsentieren diesen ersten Channel unter Berücksichtigung dieser Umstände.

Ihr Lieben, glaubt ihr an die Energie des Bewusstseins? Glaubt ihr, dass viele Menschen zusammen die Atmosphäre dort, wo sie sitzen, tatsächlich verändern können? Mit "Atmosphäre" meine ich das, was die emotionalen Gefühle sind, das Bewusstsein dafür, wer ihr seid. Einige haben es "elektrisch" genannt. Einige haben darüber diskutiert und gesagt, es sei "friedlich", "einladend". Und natürlich gibt es immer wieder Menschen, die sagen: "Ich fühle nichts." Das ist zugleich die Erklärung dafür, woher ihr Gefühl kommt. Es hängt ganz von der Absicht derjenigen ab, die hier sitzen, oder von der Absicht desjenigen, der später zuhört. Denn all die Dinge, von denen wir jetzt sprechen, sind auch für diejenigen, die zu einem späteren Zeitpunkt zuhören oder lesen werden.

Das Thema ist Entdeckung. Du musst dir das Wort ansehen, um mehr darüber zu erfahren, wovon wir genau sprechen. Das Wort deutet eigentlich auf einen Prozess der Enthüllung hin, und es beinhaltet Handeln. Es bedeutet nicht, dass du da sitzt und plötzlich etwas entdeckst. Das Wort kommt eigentlich hauptsächlich aus der Wissenschaft der Archäologie, von jedem Ort, an dem es Überraschendes gibt. Die Entdeckung ist oft mit dem Unbekannten verknüpft. Daraus entsteht freudiges Jubeln: "Schaut, was sie entdeckt haben!" Das ist der Ursprung des Wortes. Und das ist es, was ihr tun werdet, wenn ihr euch dafür entscheidet.

"Kryon, was genau gibt es da zu entdecken? Ich bin aus vielen Gründen gekommen. Ich bin gekommen, um zuzuhören oder zu lesen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob einige meiner Gründe mit denen zu tun haben, die mit der Entdeckung in Verbindung stehen."

Also werden wir über die Haltung diskutieren, mit der du hierhergekommen bist. Menschen kommen oft mit einer Voreingenommenheit daher. Auch wenn wir sagen, dass dies ein Entdeckungsseminar ist, kommst du mit einer bestimmten Erwartung, was du entdecken wirst. Aber was ist, wenn du etwas entdeckst, das du nicht erwartet hast? Wäre es dann unsichtbar, weil es nicht mit dem übereinstimmt, was du erwartet hast? Die Antwort ist "ja", wenn du nur nach bestimmten Dingen suchst. Dann können die Dinge, nach denen du nicht suchst, sehr wohl unsichtbar sein. Also ist unsere erste Bitte, dass du eine neutrale Haltung einnimmst.

"Lieber Spirit, ich bin hier für was auch immer. Ich werde meine Erwartungen woanders lassen. Ich entspanne mich in diesen Stunden, in diesen Tagen, damit ich etwas sehen kann, das vielleicht unsichtbar in mir ist, unsichtbar für die Welt, unsichtbar für das, was auf dem Planeten abläuft. Ich werde offen sein für Dinge, die ich nicht erwartet habe. Dann werde ich in der Lage sein, herauszufinden, was da sein könnte."

Neutralität. Du erwartest nichts, aber du sitzt in der Liebe. Das haben wir schon einmal besprochen. Eine Anpassung der inneren Einstellung ist für vollständige Entdeckung erforderlich. Es ist gar nicht so schwer. Wie viel Liebe kannst du von Spirit annehmen? Einige von euch werden sagen: "Ich bin mir nicht ganz sicher." Also warum führst du nicht jetzt gleich ein Experiment durch. Werde neutral. Werde neutral.

"Lieber Spirit, ich nehme all die Liebe an, die du in diesem Moment in mich hineinströmen lassen willst. Ich blende die Probleme, mit denen ich gekommen bin, aus. In diesem Moment bin ich neutral, und ich werde geliebt."

Sei der große Empfänger, lass die Liebe für einen Moment in dich einfließen und sitze einfach da. Das ist der Katalysator für Neutralität. Es wischt all die Vorstellungen weg, die du dir vorher von dem Geschehen hier gemacht und mitgebracht hast.

Jetzt möchte ich, dass du dir vorstellst, wie du einen Spaziergang in der Wüste unternimmst. Es ist eine Wüste aus dem einfachen Grund, weil es dort nicht viel gibt. Es ist nicht heiß, es ist nicht kalt, aber es ist fast eine Ödnis. Ach, nein, man sieht doch einige vertraute Dinge, aber nicht viel mehr. Und plötzlich siehst du in dieser Wüste etwas. Vor dir liegt ein Hügel aus Sand oder Dreck. Er sieht ungewöhnlich aus. Und genau in diesem Moment hast du eine kleine Intuition. Die Intuition sagt: "Geh von der Straße runter und geh zu diesem Sandhügel."

Alles, wovon ich hier spreche, ist metaphorisch. Der größte Teil der Menschheit ist sich der Intuition nicht wirklich bewusst; sie werden einfach an diesem Sandhügel vorbeigehen. Die Teile der Menschheit, die anfangen zu erwachen, werden die Stimme hören, die sagt: "Sieh mal dort hin." Einige werden sagen: "Ich habe mir das nur eingebildet", und sie werden weitergehen.

Aber Alte Seelen, Forscher, Sucher, diejenigen, die auf die Intuition des Augenblicks hören, werden diesen Weg einschlagen und zu dem Hügel aus Sand hinübergehen. Das bist du. Wenn du diese Botschaft eingeschaltet hast, dann bist du gemeint, ob du jetzt in diesem Raum sitzt oder später zuhörst oder es nachliest, dann bist du gemeint.

Während du dich diesem Sandhügel näherst, beginnt er sich zu klären. Es ist überhaupt kein Sandhügel. Es scheint einen Eingang zu geben und es scheint, als gäbe es Schnitzwerk in der Tür. Das hättest du verpasst, wenn du auf der Straße weitergegangen wärst. Das hättest du verpasst. Jetzt bist du aber noch mehr interessiert.

Es gibt eine Tür. Man kann die Inschriften nicht wirklich lesen, aber an der Tür steht ein Name, der so vertraut erscheint. Einige werden stehen bleiben und es sich einfach ansehen. Sie werden darüber reden, sie werden darüber berichten. Sie werden niemals eintreten, weil sie Angst haben. Sie haben Angst, dass sie etwas entdecken werden. Oder sie haben Angst, dass das, was sich hinter der Tür befindet, etwas sein könnte, das sie erschreckt oder sogar verletzt. Aber der Rest von euch öffnet die Tür. Ist es nicht interessant, dass die Tür so gut geölt ist, dass sie sich einfach und sanft öffnet?

Und aus der Tür der Höhle kommt ein Hauch von frischer Luft!

Denkt daran, das ist eine Metapher. Es gibt diejenigen, die sagen würden: "Nun, es kann keine frische Luft in einem Sandhügel geben!" Neutral bleiben, neutral bleiben! Bleibe in diesem Raum aus Liebe und höre zu!

Wenn du durch diese Tür gehst, kommst du in einen riesigen Raum. Das sollte dir etwas sagen. Er ist multidimensional. Ein kleiner Sandhügel kann keinen riesigen Raum enthalten. Es gibt Licht. Und in der Mitte befindet sich eine Statue, wunderschön, die fast wie Gold leuchtet. Um die Statue herum gibt es Bücher, Pergamente, viele Dinge. Es ist wie ein Museum, das du entdeckt hast.

Du Lieber, wenn du dich der Statue näherst, beginnen alle Zellen deines Körpers zu vibrieren, und du beginnst, die Botschaft zu verstehen. "Willkommen zu Hause, alter Freund." Du erkennst, dass das, was zu dir spricht, du bist, der höhere Teil von dir. Es ist nicht gerade dein Höheres Selbst. Es ist fast wie ein Teil deiner Seele. Deshalb vibrieren deine Zellen so stark. Die Statue ist eigentlich ein Teil von dir auf der Zellebene.

Die Statue beginnt, dich in den Dingen zu unterweisen: "Schau in dieses Buch hier drüben. Hier ist ein schöner Stuhl für dich. Setz dich auf diesen Stuhl und lies dann dieses Buch." Und wenn du das Buch öffnest, wird es lebendig, und statt eines Buches, das du liest, bist du plötzlich in einer Erfahrung und erkennst, dass jedes einzelne Buch ein Leben ist. Du fängst an zu verstehen, wer du bist. Du gehst zurück zur Statue und sagst: "Danke dafür!" Die Statue sagt zu dir: "Das sind schöne Bücher, aber du hast das Große nicht gesehen." Du sagst: "Nun, wo ist das Große?" Die Statue sagt: "Du schaust es dir jetzt gerade an." Und du würdest sagen: "Was meinst du damit?" Die Statue sagt: "Was siehst du?" Und du sagst: "Ich sehe Schönheit. Ich sehe Klarheit. Ich sehe Perfektion. Ich sehe Großartigkeit. Da ist nicht einmal ein bisschen Staub auf dir."

Die Statue lacht laut: "Das ist das große Buch! Das ist die Entdeckung. Du bist großartig! Es gibt einen Plan für dich hier drin. Du kannst die Verbindung zur anderen Seite des Schleiers sehen, zu Gott selbst, hier drin. Du wanderst nicht nur in der Wüste. Es ist wunderschön. Ein größerer Plan war schon immer da."

Die Statue schaut dich an und sagt: "Weißt du, jenseits dieser Bücher gibt es andere Räume, die andere Planeten darstellen. Du bist älter, als du denkst. Der Plan ist größer, als du denkst. Ändert das etwas?" Und dann fängst du an zu denken: "Oder doch?" Und viele Dinge werden in diesem Moment durch den Sinn gehen: "Was bedeutet das für meinen Alltag, denn wenn ich wieder aus der Tür heraustrete und sie sich schließt, bin ich wieder in der Wüste. Ich kann mein Leben nicht an diesem Ort leben."

In diesem Moment lächelt die Statue und sagt: "Das ist die Befangenheit, die der Mensch mit sich herumträgt. Du Lieber, jetzt, da du die Statue gesehen hast, jetzt, da du die Großartigkeit von dir gesehen hast, kannst du dieses Wissen nicht wieder rückgängig machen. Du kannst es nicht aus deinem Kopf löschen. Jetzt kennst du eine Kernwahrheit. Also, mein Lieber, gehe durch diese Tür zurück und siehe dir die Wüste an. Die Einladung ist da."

Du nickst der Statue zu, als würdest du dich selbst grüßen, wieder einmal, und du verlässt den Hügel aus Sand. Die Wüste hat sich verändert. Jetzt nimmst du Dinge wahr, die du noch nie zuvor gesehen hast. Jeder einzelne Mensch, an dem du vorbeikommst, ist der Schatten der Statue, die du gesehen hast. Das ändert, was du sagst, was du tust, was du denkst. Die Wüste verwandelt sich in eine schöne Oase. Es scheint, dass überall, wo du hingehst, die Dinge für dich funktionieren.

Siehst du, als du die Bücher gesehen hast, als du die Statue gesehen hast, hat sich ein Teil davon dir eingeprägt. Du hattest eine Entdeckung. Du warst nicht darauf vorbereitet, nicht wahr? Als du in der Wüste spazieren gehen wolltest, was wäre gewesen, wenn jemand folgendes zu dir gesagt hätte: "Auf dem Weg in die Wüste wird es diesen prächtigen Raum und eine goldene Statue geben." Du hättest ihn an die nächste Nervenheilanstalt verwiesen. Du hast es nicht erwartet. Das konntest du auch nicht. Es war jenseits dessen, was du je für möglich gehalten hast.

Wie viel Liebe kannst du empfangen? Auf diese Weise neutral zu sein, ist die Vorbereitung auf mehr. Für diejenigen auf den Stühlen sage ich euch: "Seid neutral." Seid neutral den Menschen gegenüber, denen ihr begegnen werdet. Lauscht den Geschichten, die sie euch erzählen werden. Bleibt gegenüber den Persönlichkeiten, die ihr sehen werdet, neutral. Denn ihr werdet anfangen, die Statuen in jeder von ihnen zu sehen. Es wird deine Wahrnehmung von dir selbst und allen Menschen um dich herum verändern, wenn du erkennst, dass sie alle Teil des Plans sind.

Wir werden noch mehr miteinander reden. Geht von diesem Ort - schon heute - ein wenig anders und seid bereit für das, was kommen wird.

Und so ist es.

Kryon

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